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Reliquien in der Heiltumskammer

schädelknochen
büste
stab
finger

Reliquiar für die Hirnschale der hl. Walburga

 

Das Reliquiar hat die Form einer prachtvollen Strahlenmonstranz. Es ruht auf einem Dreifuß von vergoldetem Silber, der mit silbernen Akantusblättern verziert ist. Bemerkenswert sind die kleinen Putten, die auf den vorderen Füßen sitzen.

 

 

Reliquienbüste der hl. Walburga

Die teilweise vergoldete Büste wurde im Jahr 1781/82 im Auftrag der Pfarrgemeinde in Silber getrieben. Die vergoldete Krone stammt aus dem Jahr 1747. Diese Büste wird auch heute noch bei der Walburgaprozession durch das Dorf getragen.

Die jetzige Büste von 1781/82 ist eine Nachbildung einer älteren Büste von etwa 1724 und insofern eine Besonderheit.

 

 

Wanderstab der hl. Walburga  (oberer Teil)

Das Bild zeigt den oberen Teil des Reliquiars für den Stab der hl. Walburga.

Der Wanderstab aus Haselnussholz ist von den Jesuiten, die 1591 das Kloster übernommen hatten, in Seide eingehüllt, aufgefunden worden. Sie ließen eine silberne Röhre mit vergoldeter Spitze und kugeligem Knauf zur Aufnahme des Stabes 1645 in der eigenen Werkstatt fertigen. Nach dem Krieg war der Stab für viele Jahre verschollen. Er wurde 1984 beim Neubau der Orgel im alten Orgelgehäuse wiedergefunden.

 

 

 

 

Reliquiar für den „Finger“ der hl. Walburga

Diese Reliquie hatten die Jesuiten nicht mit nach Köln genommen, möglicherweise weil sie sie nicht für echt hielten. Auf dem Hochaltar der Kirche stand ein hölzerner Reliquienkasten. Dieser Kasten barg einen kleinen Knochenteil, der wegen seiner Form „Finger“ der hl. Walburga genannt wurde. 1773 wurde für dies Reliquie eine Strahlenmonstranz aus Silber vergoldet geschaffen. In der Mitte ist der Knochenpartikel auf roter Seide befestigt.